Der Innenausbau nimmt Form an – Teil 2 –

Viel ist passiert in der letzten Zeit und wir hatten ordentlich zu tun.

So sind jetzt zum Beispiel die Sanitär- und Elektroinstallationen abgeschlossen. Das heißt sämtliches Porzellan und alle Amaturen hängen dort wo sie hingehören (Dank an die Firma Preuß). Da wir glücklicherweise nach mehreren freundlichen Gesprächen sehr kurzfristig einen Termin für das Abwasser bekommen haben, sind somit sämtliche Installation einsatzbereit. Sprich: Toiletten und Duschen können benutzt werden 🙂
Von der Firma Festag wurden die Steckdosen, Netzwerkdosen und Schalter installiert. Zu guter Letzt kamen noch die Raumthermostate und die Stellantriebe für die Fußbodenheizung. Somit können wir nun auch kontrolliert heizen.

Auch die Brüstung am Balkon ist fertig.

Zudem ist unser Haus jetzt bunt 🙂

Nachdem wir nun mehrere Jahre in weiß gewohnt haben (davon allein die letzten 13 Monate mit weißer Rauhfaser…) stand uns der Sinn nach Farbe.

Auch die Kinder wollten es natürlich etwas bunter und haben sich ihre Zimmerfarben selbst ausgewählt.

Lucis Zimmer:

Luci bekommt noch Schmetterlinge als Wandaufkleber

Helenas Zimmer:

Florians Zimmer (mittlerweile schon mit mittiger Fischebordüre) :

Florian hat sich neben der Fischebordüre noch Piratenwandsticker ausgesucht

Wohnzimmer :

Hier sieht man auch nochmal toll das Fliesenmuster

Küche:

Partykeller :

Unser Schlafzimmer :

Und demnächst mit Schildkröten-Wandbild 🙂

Die Sockelleisten sind in den Wohnräumen mittlerweile auch fertig, im Keller sind wir noch dabei. Es war auf jeden Fall ein super Rat diese in weiß zu nehmen, das setzt sich gut mit dem weißen Streifen am Deckenrand ab.

Das Highlight der letzten Woche war der Einbau unserer neuen Küche. Es bleiben zwar noch einige Nacharbeiten offen (es fehlt noch die Glasrückwand am Herd und ein Auszug für den Mülleimer), das hindert jedoch nicht die Funktionsfähigkeit der Küche.

Zuletzt gilt unser Dank den besten Freunden der Welt, die sich die letzten Wochenenden freigehalten haben, um uns beim Malern und beim ersten Teil des Umzuges zu helfen!  Fühlt euch tausendmal gedrückt!!

Malerarbeiten im Partykeller
Acrylfugen im Vorratskeller

Unser Auftrag bei der Telekom wurde immerhin auch schon an die entsprechende Firma weitergeleitet. Es bleibt weiter spannend.

Nun bereiten wir uns auf unseren Umzug am Samstag vor. Freitag soll noch die Überfahrt demontiert werden, damit Montag der Zaun wieder richtig gesetzt werden kann. Dann bleiben nur noch einige Punkte bei denen wir auf etwas wärmeres Wetter warten müssen. Das soll uns aber nicht am Einzug hindern.

  • Sanitärinstallation
  • Elektroinstallation
  • Malerarbeiten
  • Küche einbauen
  • Anschluss Abwasser
  • Anschluss Telekom
  • Buntsteinputz Sockel
  • Erde Anfüllen
  • Lichtschächte höher setzen
  • Balkonbrüstung installieren
  • Baustellenüberfahrt abbrechen
  • Zaun wieder herstellen
  • Schuppen umsetzen
  • Außenanlage wieder herrichten
  • Haustür neu lackieren
  • Umziehen!

(αω)

Der Innenausbau nimmt Form an – Teil 1 –

In den letzten Wochen ist viel passiert und wir freuen uns über jeden Fortschritt, da das Haus jeden Tag wohnlicher aussieht.

Wir können mittlerweile im Haus ohne Probleme in das Obergeschoss und in den Keller gehen. Die Treppen wurden geliefert und eingebaut. 

Die Treppe von oben aus gesehen.

Zur Zeit sind die Stufen noch abgedeckt und fest umwickelt. Das bleibt auch bis nach unseren Einzug so, damit sie nicht beschädigt werden. Die Türen wurden auch bereits eingebaut.

Eine Tür im Keller.
Tür im Wohnzimmer mit Drückergarnitur

Unsere beiden Fliesenleger Steffen Henkel ( http://www.fliesenleger-henkel.de) und Marek Nordengrün (Designbau UG bei Facebook) sind nun auch längst fertig. Die Fliesen sind großartig geworden. 
Richtige Fotos hierzu gibt es im nächsten Blogartikel, wenn die Malerabdeckung vom Boden weg ist und die Wände fertig sind.

Fliesen in der Küche

Auch die Badewanne wurde geliefert und von den beiden nach Mareks Idee eingefliest. Wir sind absolut begeistert und freuen uns schon so sehr aufs Baden 🙂 

Da soll die Badewanne hin.
Unterbau für die Wanne.
Fertig eingebaute, eingefließte und eingelassene Badewanne.

Einen herzlichen Dank an dieser Stelle nochmal an Steffen und Marek für die hervorragende Arbeit, die tollen Inspirationen und dafür, dass sie immer mit Rat und Tat zur Seite standen.

Marek Nordengrün und Steffen Henkel

Dann fehlen jetzt nur noch ein paar Kleinigkeiten:

  • Sanitärinstallation,
  • Elektroinstallation
  • Malerarbeiten
  • Küche einbauen
  • Anschluss Abwasser
  • Anschluss Telekom
  • Buntsteinputz Sockel
  • Erde Anfüllen
  • Lichtschächte höher setzen
  • Balkonbrüstung installieren
  • Baustellenüberfahrt abbrechen
  • Zaun wieder herstellen
  • Schuppen umsetzen
  • Außenanlage wieder herrichten
  • Umziehen!

Ist doch zu schaffen oder?

Dafür sind die Wände aber schon fast fertig, unser Zeitplan sieht vor,  dass wir dieses Wochenende noch den Keller streichen. Sanitär kommt Mittwoch. Die Balkonbrüstung ist angefangen und wird nächste Woche fertiggestellt.

Von der Telekom haben wir jetzt übrigens eine Eingangsbestätigung für die Unterlagen erhalten. Wir dürfen gespannt bleiben, wann die Damen und Herren sich bequemen uns anzuschließen.

Der nächste Blogeintrag folgt bald..Dann wird es bunt 🙂 

(αω)

Gräben die Zweite

Wir dachten, da ein schöner Garten ab und an mal umgegraben werden muss, dass wir das für die nächsten Jahre im voraus erledigen. Nein im Ernst. Wir sind eines der großen Themen beim Hausbau wieder angegangen: die Medien. Beim letzten mal könnten noch nicht alle Rohre verlegt werden, da durch das Baugerüst nicht überall gegraben werden konnte. Nun sollte aber der Rest des Abwassers, Strom und Telekom angeschlossen werden. Der Termin mit Vattenfall wurde ausgemacht und die Telekom informiert, woraufhin bestätigt wurde, dass die Leute für den Anschluss da sein werden. Letzte Woche war es dann so weit.

Neue Gräben bei Frost
Bagger zum Anfassen

Unser Tiefbauer kam und hat auch das Leerrohr für Vattenfall mitgebracht. Beim ersten Versuch am Mittwoch scheiterte der Bagger. Falsche Schaufel für den gefrorenen Boden. Also zogen die Tiefbauer wieder ab und brachten am Donnerstag eine Zangenschaufel mit. Trotz der Minusgrade wurden nun die Gräben gezogen und der Anschluss der Abwasserleitung funktionierte wie geplant. Zusätzlich wurde auch noch eine getrennte Entwässerung für das Dach eingebracht.

Graben für die Regenentwässerung
Unten das Abwasserrohr, oben die Regenwasserentwässerung

Die Rohre für Telekom und Strom wurden eingebaut und nach kurzer Diskussion mit dem Tiefbauer von Vattenfall war auch klar, wie die neue Stromversorgungsleitung verlaufen soll. Wir haben noch kurz bei unserem Elektriker angerufen und Bescheid gegeben ab wann er kommen kann, um den Baustromkasten von der alten Hausanschlusssäule auf den neuen Hausanschlusskasten drinnen zu schwenken.

Graues Rohr von Vattenfall und ein Leerrohr für die Telekom
Der neue Hausanschlusskasten

Dann warteten wir auf die Telekom. Und warteten. Und warteten. Doch es kam niemand. Wir sind dann in unsere Wohnung gefahren und haben den Bauherren-Service der Telekom angerufen und gefragt wann denn ihre Tiefbauer kommen wollen. Da ist ihnen dann plötzlich aufgefallen, dass ja noch gar keine Auftragsunterlagen von uns vorliegen und wir erstmal noch eine Beauftragung einschicken müssen. Ohne diese Unterlagen können sie den Tiefbauer nicht beauftragen. Hätte man uns beim letzten Gespräch sagen müssen und tut ihnen ja wahnsinnig leid, da hat wohl jemand „geschusselt“. Also kommt die Telekom nochmal irgendwann separat. Den Graben müssen sie sich dann alleine aufbuddeln.Wir sind gespannt, ob sie es bis zum Einzugstermin schaffen.

(αω)

Innenausbau mit Hindernissen

Unsere Nerven sind jetzt doch einigermaßen gespannt. Einerseits ist es das ungeduldige Warten auf den Abschluss der Bauarbeiten. Das Haus sieht nämlich jetzt auch innen immer mehr nach Haus aus, das wir am liebsten sofort nutzen möchten.

Lucis Zimmer mit Bodenbelag

Andererseits ist es das Ende des Budgets, welches immer mehr in den Blick gerät und damit auch der immer kleinere finanzielle Spielraum. Außerdem sind es die vielen Kleinigkeiten mit Abstimmungsbedarf, die sich zum Ende hin scheinbar potenzieren. Hierzu zählen der um das Haus fehlende Boden, der richtige Anschluss der Abwasserleitung, die fehlende Balkonbrüstung, das fehlende Schneefanggitter und so weiter und so fort.

Es fehlen noch 25+ cm Boden am Haus
Ach das Abwasser weiß schon wie es gemeint ist und hüpft in das andere Rohr rüber

Ein weiterer Punkt in dieser Liste waren die Trockenbauer, die zum Leidwesen unserer Fliesenleger sehr viel Dreck verursacht haben. Außerdem mussten sie, um die Treppenaugen zu verkleiden, die Podeste in den Etagen abmontieren. Das Resultat ist, dass man nicht mehr so einfach in das Obergeschoss oder den Keller kommt.

Verkleidete Treppenaugen und ja, die Leiter steht im Keller

Zunächst wollten wir bis die richtige Treppe kommt eine Bautreppe installieren. Der Maler hatte dann aber angeboten seine Rüstung in das Treppenauge zu stellen, was wir dankend angenommen haben. Es ist zwar nicht das Optimum aber zumindest bekommen unsere Fliesenleger darüber die Materialien wieder in das Obergeschoss und den Keller.

Malergerüst im Treppenauge
Ganz schön wackelige Angelegenheit. Aber mit katzengleichen Gang geht es.

Alles zusammen sind das viele Kleinigkeiten, um die man sich kümmern muß, aber nichts Unmögliches. Es kostet halt Kraft und Zeit die Punkte aus der Welt zu schaffen. Am Ende sind wir aber froh mit SpreeHaus gebaut zu haben, wodurch wir schlussendlich ein Haus in sehr guter Qualität haben werden, welches auch wirklich unseren Wünschen entspricht.

(αω)

Gesundes neues Jahr

Es gibt ein kurzes Update zu unserem Haus, nachdem die Welle grippaler Infekte in unserer Familie mit voller Wucht eingeschlagen hat. Über die Feiertage ist nicht viel passiert. Die Handwerksbetriebe haben natürlich auch ihren wohl verdienten Urlaub genossen. Leider wurde die Brüstung für den Balkon in der letzten Woche vor Weihnachten nicht mehr installiert, dafür aber die Lichtschächte vor den Kellerfenstern.

Installierter Lichtschacht mit noch fehlender Erde

Ansonsten sind derzeit unsere Fliesenleger Steffen und Marek im Haus. Beide haben uns eine großartige Verlegeart vorgeschlagen und nachdem die Bodenfliesen nun geliefert sind, sind derzeit beide im Keller kräftig am Werk.

Fliesenpakete im Wohnzimmer.

Für das Bad überlassen wir ihnen gestaltungstechnisch freie Hand,  vor allem Marek hat hier großartige Ideen. Aber dazu mehr, wenn es soweit ist.
Zur Zeit klären wir gerade, ob wir eine fertige Eckbadewanne nehmen oder eine „normale“ die über Eck eingefliest wird. Das ist zum Beispiel eine der tollen Ideen von Marek und Steffen.

Skizze einer möglichen gefliesten Badewanneninstallation an der Wand des Badezimmers

Auch die grobe Planung im Außenbereich wird derzeit finalisiert, damit der Tiefbauer beauftragt werden kann. Und es sollen die Treppen so bald wie möglich installiert werden. Wir werden euch weiterhin auf dem laufenden halten.

(αω)

Langsam wird es wohnlich 

Nach den Wirren der letzten Monate heizt das Haus jetzt langsam hoch. Genau genommen läuft jetzt ein Programm am Heizkessel, dass die Temperatur des Wassers über knapp einen Monat schrittweise langsam erhöht um so die Feuchtigkeit aus dem Estrich zu bekommen.

Die Vorlauftemperatur erreicht mittlerweile 40°C

Derzeit sind wir immer wieder im Haus zum lüften um so die hohe Luftfeuchtigkeit zu reduzieren. Gerade in den ersten Tagen hatte man im Haus so ein gewisses Saunafeeling, denn auch der Putz an den Wänden trocknet langsam ab. Mittlerweile wird es aber gut trocken.

Der Flur im Obergeschoss mit offenem Heizkreisverteiler
Trocknende Wände in Lucis Zimmer

Da wir gerade von Putz sprechen: Die Fassade hat jetzt ihre endgültige Farbe erhalten und es wurde bereits abgerüstet. Es fehlt nur noch der Buntsteinputz am Sockel. Die Farbe kommt beim Foto leider nicht ganz heraus, aber hier ein Eindruck: 

Das Haus ist nicht mehr eingerüstet.

Innen haben die Trockenbauer damit begonnen die Decken im Obergeschoss zu verkleiden. Die Wasser- und Heizungsleitungen sowie die Kabel zwischen den Geschossen bekommen ebenfalls eine Verschalung.

Oberes Bad mit fertiggestellten Koffer für Waschbecken, WC und in der Ecke die Abwasserbelüftung

Alles in allem geht es also voran. Derzeit steht Medientechnisch noch der Strom und die Telekom auf dem Plan. Außerdem müssen wir schauen, dass wir den zweiten Abwasseranschluss an den Start bekommen. Den Zweiten? Richtig gelesen. Aber dazu das nächste mal mehr.
(αω)

Wer Andern einen Graben gräbt …oder : das Kreuz mit den Medien..

Der schwierigste Teil des Hausbau ist erreicht….die Anschlüsse der Medien (Wasser, Gas, Strom).

Wir hatten also innerhalb kürzester Zeit wunderbare tiefe Gräben bei uns im Garten. Und eigentlich sollte das ja ganz einfach laufen… Eigentlich…

Gräben vor dem Haus

Geplant: Graben auf, Leerrohre bzw. Leitungen rein und Graben wieder zu. So zumindest die Theorie, wenn man die Rechnung ohne die Mediengesellschaften macht.

Insbesondere das Frischwasser ist hier ein heikles Thema, da die Wasserwerke nur ihre eigenen Rohre gestatten. Aber fangen wir von vorne an: An Medien soll wiegesagt Gas, Wasser, Abwasser, Strom und Telefon/Internet in das Haus gelegt werden. Die mit dieser Leistung beauftragten Unternehmen sind für Berlin die Netzgesellschaft Berlin Brandenburg (NBB) für das Gas, die Berliner Wasserbetriebe (BWB) für Wasser und Abwasser, die Stromnetz Berlin GmbH und die Telekom.

Ein wichtiger Meilenstein für den Hausbau ist das Anheizen, denn der Estrich muss durchtrocknen, damit die Fliesen später richtig darauf halten. Zum Einheizen des Hauses benötigt man die Heizung mit kompletter Verrohrung, Gas, Wasser und Strom. Den Strom kann man notfalls über den Baustromkasten beziehen aber an Gas und Wasser führt kein Weg vorbei.

Von daher war alles beantragt und beauftrag. Der Tiefbauer, der die Abwasserinstallation und das Einbringen der Rohre durchführt, wurde beauftragt und war pünktlich im Oktober vor Ort und führte alle Arbeiten aus.

Bagger vor dem Haus
Betonring des Revisionsschachts

Abwasserleitung im Graben, von der Strassenfront aus

Leider ließen die Leerrohre für das Frischwasser auf sich warten. Statt im Oktober haben wir dann Anfang November immerhin mal eine Reservierungsnummer erhalten..

Mitte November erhielten wir dann die Rohre. Mittlerweile hatten wir schon drüber gescherzt , dass wir einfach alle Gräben mit Wasser auffüllen und einen tollen Pool oder einen Wassergraben ums Haus haben…

Doch nicht genug mit dem Spaß :

Das beauftragte Tiefbauunternehmen der NBB für das Gas kam am beauftragten Termin im Oktober mit einer Schaufel beladen an. Leider waren die Herren nicht so recht zufrieden mit den Graben, der für sie vorbereitet war. Also gingen sie einfach wieder. Der Graben war übrigens vollkommen in Ordnung.

Also etliche Telefonate geführt und dann noch einen „Ausweichtermin“ drei Wochen später am 18.11. erhalten. Das Haus hätte zu dem Zeitpunkt schon 18 Tage beheizt sein sollen…Aber nun gut, war nicht zu ändern.

Also warten wir voller Spannung den 18.11. ab,  fuhren um 8h zur Baustelle und auch unser Bauleiter wollte vor Ort sein. Dieses Mal würden uns die Jungs mit ihrem Schäufelchen nicht einfach so verschwinden! 

Umso erfreuter waren wir, als wir beim ankommen schon ein tiefes Loch nebst Arbeiter in diesem vorfanden. Sollte der Traum einer funktionierenden Heizung in den nächsten Tagen wahr werden?

Gasanschlussleitung mit Vorrüstung für den Zähler

Mach nie die Rechnung ohne die Stadt Berlin! 

Nachdem also alles für das Gas vorbereitet war, benötigte unser Sanitärinstallateur nur noch den Gaszähler.

Leider war in diesem Fall die NBB der Meinung, wir hätten unseren alten Zähler noch… Also bekam der Installateur keinen. Fand der auch blöd.

Wir waren erstmal ratlos…Der Zähler wurde von der NBB kurz vor dem Abriß ausgebaut…Aber wie weisen wir das nach? 

Glücklicherweise hatten wir eine Abschlussrechnung vom März erhalten, bei dem der Zählerstand direkt von der Gesellschaft abgelesen wurde. Der Abriß war wiegesagt im Februar…

So telefonierten wir also noch etwas hin und her, bis die Netzgesellschaft schließlich bereit war, einen neuen Zähler rauszurücken.

Das war jetzt Anfang Dezember.

Und siehe da….Wir bekamen ein Nikolausgeschenk…Seit zwei Tagen haben wir eine funktionierende Fußbodenheizung im Haus! 

Frischwasser, Abwasser und Gasanschluss komplett mit Zählern
Umwälzpumpen und Thermometer der Heizungsanlage

So muss sich ein Feldherr nach einer siegreichen Schlacht fühlen! Mindestens!

Für den Strom haben wir zumindest mittlerweile das Angebot erhalten, da sind wir noch hoffnungsvoll.

Durch die Verzögerung der Heizung werden nun im Dezember keine Fliesen gelegt, diese kommen nun direkt Anfang Januar. Bis dahin sollte der Estrich bereit sein.

Die Bemusterung der Sanitäreinrichtung haben wir zwischenzeitlich auch schon abgeschlossen.

Aktuellen bringt gerade ein freundlicher junger Mann unseren Dekorputz am Haus an. Doch dazu beim nächsten Mal mehr.

(αω)

Der Boden kommt

Langsam wird es ernst. Nachdem ja bereits Leitungen in Massen verlegt wurden,kam als nächstes die Trittschalldämmung und der Heizestrich.

Die verlegten Leitungen werden in die Dämmung eingearbeitet.
Der Boden ist für den Estrich vorbereitet.

Damit so ein Heizestrich auch heizen kann, müssen jede Menge Heizschlangen verlegt werden. Diese Schläuche laufen pro Etage in den Heizkreisverteilern zusammen, wo auch die elektrischen Leitungen der Raumthermostate ankommen.

Zwei getrennte Heizkreise im Wohnzimmer.
Die Heizkreisläufe laufen hinten links im Heizkreisverteiler zusammen.

Der fertige Estrich musste nach dem Einbringen eine Woche lang ruhen, damit er spannungsfrei abbinden kann und keine Risse bekommt. Die Feuchtigkeit die dabei in die Räume abgegeben wurde war ganz beträchtlich. Klimatisch erinnerte das Innere des Hauses an eine Sauna, nur leider nicht so warm.

Der noch frische Estrich.
Aufbau der Geschossdecke. Von unten nach Oben: Filigrandecke (Beton), Dämmung, Estrich.

In der Zwischenzeit hat auch der Balkon die nötige Dämmung erhalten, damit die Wärme im Erker darunter erhalten bleibt.

Balkon mit Dämmung.

Am Bodenaufbau fehlt jetzt nur noch der Belag, sobald der Estrich ausreichend abgetrocknet ist. Aber dazu muss zuerst die Heizung installiert und in Betrieb genommen werden.

(αω)

Das ist ja putzig

Nein im Ernst. Der Innenputz wurde nun aufgebracht. Das heißt, dass jetzt alle Schlitze für die Leitungen in den Wänden zu sind.

Lucis Zimmer
An der Tür sind sehr gut die Putzschichten zu sehen.

Nach dem Grundputz wurden die Wände drei Tage später nochmal glatt gezogen. 

Außenbereich mit Schienen für den Außenputz

Weiterhin wurden die Wasserleitungen installiert. Es waren ja bereits welche für die Außenwasseranschlüsse zu sehen. Jetzt sind die Bäder dran.

Frischwasser- und Abwasserleitungen im großen Bad

Es ist kaum zu glauben, dass alles in den Fußboden passen wird, wenn man die Höhe der Abwasserrohre sieht.

Sehr schön sind hier die Koffer zu sehen, in denen die Wasserleitungen versteckt werden. Beim unteren Bad ist dann rechts unten auch der Heizkreisverteiler für das Erdgeschoss mit eingebaut.

Koffer im unteren Bad mit Halterung für das Waschbecken und Zuleitung für den Heizkreisverteiler.

Dann kann ja bald die Heizung kommen.

(αω)

Wir werden verkabelt

Jetzt, da das Innere unseres neuen Hauses verschlossen werden kann, geht es an die Verkabelung. Hierfür werden in die Wände und Decken Löcher und Dosen gebohrt sowie aufgeschlitzt, wo eine Leitung unter Putz gelegt werden muß.

Unser Schlafzimmer

Vorgesehen sind Schalter, Steckdosen, Lichtauslässe, Thermostate und Netzwerkdosen. Verteilerdosen werden nicht gesetzt, denn die meisten Leitungen werden einfach im Boden verlegt.

Wasser- (links), Strom- (rechts, grau) und Netzwerkleitungen (rechts, rot) auf dem Boden verlegt.

Der Elektriker stimmt sich hierbei eng mit dem Installateur und uns ab, damit alles dorthin kommt, wo es hin soll. Überschneidungen gibt es z.B. an den Handwaschbecken oder den Handtuchheizkörpern.

Hier galt es eine Menge Entscheidungen zu treffen. Nicht nur wo die Schalter und Steckdosen hin sollen sondern auch ob die elektrischen Jalousien zusammen geschaltet werden. Wo soll die Beleuchtung außen am Haus hin. Brauchen wir Erdleitungen für Außenanschlüsse usw.

Schlussendlich waren es einige anstrengende Gespräche aber sie haben sich gelohnt. Hier nochmal einen großen Dank an Herrn Festag für seine Geduld mit uns. Wir wissen, dass wir nicht immer einfach waren, nun bleibt aber nur noch die abschließende Wahl der Schalterserie.

Zukünftige Elektroverteilung mit Erdungsleitung links vom Boden kommend.

(αω)